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Kommt die Katastrophe für Telefonmarketing-Dienstleister?

24 September 2008

In einer Meldung des Bundesrates hieß es, man wolle härter gegen Telefonwerbung vorgehen. Einige Call-Center Betreiber zittern bereits und fürchten um Ihre Existenz.

Aus einer Stellungnahme zum neuen Gesetzentwurf  ging hervor, unerwünschtes Telefonmarketing und unseriöse Geschäftspraktiken weiter einzudämmen. Man möchte den Verbraucher mehr schützen und vor “untergeschobenen” Verträgen bzw. Abschlüssen im Internet sowie am Telefon bewahren.

Künftig sollen Abschlüsse mündlich am Telefon nicht mehr möglich sein. “Für die Call-Center Branche eine größtmögliche Katastrophe”, so ein Justiziar des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Seien mündliche Verträge selbst bei Mietverhältnissen rechtsgültig.

Man darf sehr gespannt sein, in welche Richtung es hinsichtlich des Telefonmarketing gehen wird. Wie stehen Sie dazu?

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2 Comments to “Kommt die Katastrophe für Telefonmarketing-Dienstleister?”

  1. Knut O.E. Pankrath sagt:

    Wenn ich die vorgefundene Aussage samt Frage als Technik verstehe, Aufmerksamkeit zu erzeugen, finde ich das OK. Auch das ist Teil von Businessblogs. Ich verstehe nur nicht, was das Problem ist. Wenn das Geschäftsmodell eines Callcenters als wichtigen Baustein die sagen wir mal belästigungsnahe Ausnutzung geltenden Rechts benötigt und keinen Plan B in der Tasche hat, ist das unternehmerisch dürftig. Und wenn es die vom Markt fegt, fehlt niemandem etwas, oder?

    Warum kommt keiner von den Callcentermachern auf die Idee, wirklich kleine Unternehmen abzugrasen, die ihren Vertrieb nur schwer in Gang bekommen und macht denen ein wirklich überzeugendes Angebot? Das könnte z.B. eines sein, wo es nur Provision im Erfolgsfall zu zahlen gibt, die dann gern etwas satter ausfallen darf.

    Also gern noch mal kurz: Klagen ob einer Normalisierung irgendwie seltsam anmutender alter Gesetze gilt nicht. Innovativ voranschreiten hebt eher vom preisaggressiven Wettbewerbern ab.

  2. Jens Pichl - Freier Werbetexter sagt:

    Hallo Herr Pankrath,

    vielen Dank für Ihren Beitrag. Und Sie habe diesen Artikel mit der Headline ganz richtig gedeutet.

    Aufmerksamkeit erzeugen mit einer Fragestellung und einem aktuellen Bezug = Stilmittell beim Werbetexten. Auch wenn man gewiss nicht alle an den Haken bekommt. Mindestens einer springt immer dran… und das kann ein “ganz” großer Fisch sein :)

    Auch wenn Sie mit Ihrer Aussage absolut richtig liegen. Ein Unternehmen, dass seine Umsätze nur auf Basis einer rechtlichen Grauzone generiert, hat zu kurz gedacht. Jetzt muss mit den Konsequenzen gelebt werden.

    Letztlich hatte ich mit dem Artikel dazu aufrufen wollen, die Thematik hier zu diskutieren. Deswegen auch meine offene Fragestellung zum Ende des Beitrages.

    Und dazu haben Sie mit Ihrer angesprochenen Idee beigetragen.

    Besten Dank!

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